Emsmühle Grüttner in Gudensberg / Obervorschütz

Emsmühle Grüttner in Gudensberg / Obervorschütz


Automatisierung mit Phönix-Interbus und PC-Worx sowie Ankopplung über OPC-Schnittstelle

Die Emsmühle Grüttner ist mit einer Tagesleistung von 50 t die größte Getreidemühle in Nordhessen.
Durch die PC-gestützte Automatisierungslösung und die Ankopplung einer Visualisierung mit standardisierter OPC-Schnittstelle präsentiert sich der Betrieb seit der Umrüstung flexibler und leistungsfähiger.

Nach der Anlieferung wird das Getreide über Trogkettenförderer und Elevatoren umgeladen, separiert und gemischt. Die so erhaltene Grobmischung lagert in 5 Silos zwischen. Aus diesen Silos wird über frequenzgeregelte Schnecken die benötigte Menge und Mischung dosiert und anschließend in die Vorzelle im eigentlichen Mühlengebäude transportiert.

In der Mühle arbeiten sieben doppelte Walzenstühle, die das Getreide zerkleinern. Das Mahlgut wird über 16 Passagen verteilt. Die Beschickung des ersten Walzenstuhls erfolgt über eine automatische Kippwaage mit Impulsgeber.

Damit der Betreiber seinen hohen Qualitätsstandard beibehalten kann, muss er flexibel und schnell auf Kundenwünsche reagieren können. Größtmögliche Flexibilität bietet hier eine PC-basierte Steuerung.
Alle Signale und Daten liegen im Steuerungsrechner vor und können über die Visualisierung abgerufen werden.
Die Eingabe der entsprechenden Daten am PC ermöglicht es dem Betreiber, auf die individuellen Wünsche seiner Kunden einzugehen und das gewünschte Mehl in kurzer Zeit zu mahlen.

Auftragsumfang

  • Planung
  • Erstellung des Anwenderprogramms und der Visualisierung
  • Schaltschrankbau, Anlageninstallation und Potenzialausgleich
  • Inbetriebnahme 

Leistungsmerkmale

PC-basierte Steuerungstechnik

  • Als Steuerung wird eine Field-Controller-Karte IBS ISA FC 486DX/I-T von Phönix Contact eingesetzt.
  • Diese Karte befindet sich in einem PC und steuert von hier aus den gesamten Prozess.
  • Um autark vom PC-Betriebssystem arbeiten und somit auch echtzeitfähig sein zu können, ist die Karte mit einem eigenen Co-Prozessor-Board ausgerüstet.

Programmierung

  • Die Programmierung erfolgt gemäß der Norm IEC 61 131 mit der Automatisierungssoftware PC Worx.
  • Zur Anwendung kam hier der hochsprachenorientierte Strukturierte Text (ST).

Visualisierung

  • Als Visualisierung dient die Software Genesis-32, angekoppelt über OPC-Schnittstelle.
  • In die Visualisierung sind umfangreiche Bibliotheken mit vordefinierten Symbolen eingebunden.
  • Zusätzlich lassen sich selbstdefinierte Symbole per „Drag and Drop” anwenderfreundlich integrieren.

Feldebene

  • Die Feldebene wird über Interbus-E/A-Module erschlossen und ist flexibel zu gestalten bzw. zu erweitern.
  • Die E/A-Baugruppen müssen nicht unmittelbar im Schaltschrank untergebracht werden. Stattdessen können sie sich im Feld in direkter Nähe der Sensoren und Aktoren befinden.
  • Für den Datenaustausch sorgt der Feldbus.

 

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